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ledOft stellt sich die Frage bei Videoübertragungen. Videobeamer oder Video LED.

Wir wollen versuchen die Frage zu klären bzw. bei der Entscheidung helfen.

In abgedunkelten Räumen, mit guter Architektur für Projektionspunkte (Beamerhalterung oder Standplatz) und Platz für Standardleinwände, stellt sich die Frage nicht, da dort aus Kostengründen mit hoher Wahrscheinlichkeit Videobeamer zum Einsatz kommen.

Spätestens aber, wenn große Leuchtstärken erreicht werden müssen und unter widrigen Umständen (Tageslicht, heller Saal, etc.) kommt die Frage nach Alternativen zum klassischen Videobeamer auf. Dieser ist physikalisch durch Optik und Projektionsverhalten beschränkt und in hohen Ansilumenklassen auch im Vergleich zu Alternative nicht mehr preislich weit entfernt.

Die Alternative: VideoLED

Auch hier gibt es Einschränkungen, sowie Vor - und Nachteile. Deutlicher Vorteil ist die Tageslichttauglichkeit und die nahezu freie Skalierbarkeit in Anordnung und Größe. Diese wird am Ende durch das Budget begrenzt. Standard VideoLED Module haben eine Abmessung von 128cm x 96cm (B-H) und wiegen pro Modul ca. 70kg. Die LED's sind im Raster von 10mm angebracht.

Damit hat jedes Modul eine Videoauflösung von 128x96 Pixeln. Bei einer 16:9 Konstellation aus 4 Modulen in der Breite (5,12 Meter) und 3 Modulen in der Höhe (2,88 Meter) ergibt sich daher eine Videoauflösung von 512x288 Pixeln.

VideoaufloesungenVideoauflösungen im Größenvergleich

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Daraus resultierend kann eine VideoLED Wand natürlich nicht die volle Brillanz und Detailtiefe eines FullHD Signals darstellen. Es gehen also viele Informationen verloren bzw. können nicht angezeigt werden. Dies wird besonders deutlich, wenn es um kleine Schriften, Linien und Details geht. Gerade im medialen Präsentationsbereich ist daher dem Videobeamer der Vorrang zu geben, es sei denn man investiert in VideoLCD Wände, welche derzeit aber noch utopisch teuer in Anschaffung und Miete sind.

Eine VideoLED Wand ist hervorragend geeignet für LIVE Videoübertragung von Kamerasignalen bei der die Betrachter in einiger Distanz sind, sowie bei Bühnenbildern und Installationen. Gerade durch die Lichtstärke punktet die LED Wand gegenüber herkömmlichen Projektionen. Deshalb wird VideoLED auch für Public Viewing eingesetzt. Unabhängig von Witterungseinflüssen läßt sich hier ein Videosystem realisieren.

VideoLED Wände sind allerdings auch sehr schwer und müssen speziell gesichert und verankert werden.

Fazit: Die Frage wohl nur durch Budget, persönliche Vorlieben und Einsatzzweck entschieden werden.

 

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Michael Schaarschmidt

  • Produzent und CEO von S-MOVIE TV Production
  • Regie, Broadcasting LIVE Operator
  • seit 2002 Main VideoDJ der S-MOVIE Crew

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